Histaminintoleranz & wie ich sie erkannt habe – Teil 1 | Podcast #27

Histaminintoleranz_Podcast 27

Histaminintoleranz habe ich schon seit Jahren vermutet, doch erst als ich über 2,5 Monate starken Husten hatte, suchte ich nach der Ursache.

Sommerhusten, Reflux oder doch Histaminunverträglichkeit

Als ich Mitte Juli einen schlimmen Husten bekam, machte ich den staubigen Ventilator, der in einer heißen Sommernacht warme Luft in meine Atemenwege bließ, dafür verantwortlich.

Da dieser jedoch nicht besser wurde, ging ich zum praktischen Arzt, der mir eine Eildiagnose stellte und mir Magenschoner verschrieb. In der Apotheke angekommen, konnte mich der Apotheker mit einer guten Beschreibung der möglichen Schäden des diagnostizierten Refluxes, überzeugen die Medikament zu kaufen und einzunehmen. Nachdem der, in der vom Arzt versprochenen Heilungsphase des Refluxes, der Husten nicht besser wurde, ging ich zur TCM Medizinerin.

Nach drei Akupunktur-Behandlungen bestätigte sie meinen Verdacht der Histaminintoleranz.

Raubbau am eigenen Körper

Durch Recherchen über Histaminintoleranzen verfestigte sich mein Verdacht, daran zu leiden immer mehr.

Vermutet hatte ich es schon lange, sogar schon ein paar Jahre. Denn auf Lebensmittel wie Tomaten, reifen Käse, Walnüsse oder Kaffee reagierte ich in der Vergangenheit schon.

Umso mehr ich mich mit der Thematik beschäftigte, umso klarer wurde mir, dass ich den Husten, als Symptom der Intoleranz, selbst verursacht hatte.

Stress, Sonne, Sport und die Ernährung wirken auf die Histaminzufuhr, -produktion und den -abbau ein.

So haben sich der Stress des zweiten Mastersemesters, das intensive Sonnenbaden, das Radfahren und die einseitige Ernährung auf mich und meine Gesundheit ausgewirkt.

Erste Hilfe gegen Histaminintoleranz

Gleich nach der Diagnose habe ich alle vermeintlich histaminhältigen Lebensmittel weggelassen. Das war allerdings ein Prozess über ein paar Wochen, denn ich musste erst herausfinden, welche Nahrungsmittel das umfasst & wie ich auf diese reagiere.

So habe ich auch herausgefunden, dass es drei Arten von Lebensmitteln, in Bezug auf Histamin, gibt.

1. Lebensmittel, die Histamin enthalten
2. Lebensmittel, die den Abbau von Histamin hemmen
3. Lebensmittel, die Histamin freisetzen.

Neben den Klassiker wie Rotwein, Tomaten, Erdbeeren, Schokolade und Käse gibt es eine laaange Liste an Nahrungsmitteln, die in eine der drei oben genannten Kategorien fallen.

Eine spannende Entdeckungsreise zum eigenen Körper

Mehr über meine ersten Schritte in der Thematik der Histaminintoleranz kannst Du in dieser Podccast-Episode nachhören.

Meine vorübergehende Histaminintoleranz

Ich bin überzeugt davon, dass alle Krankheiten heilbar sind und, dass sie uns nur auf eine Unausgeglichenheit in uns aufmerksam machen wollen. Daher widme ich mich, seitdem ich in etwa weiß, auf welche Lebensmittel ich reagiere, der Herstellung des Gleichgewichts.

Darüberhinaus beginne ich mich gerade mit Darmsanierungen, Nahrungsergänzungsmitteln und Heilpflanzen zu beschäftigen.

Sobald ich neue nennenswerte Infos dazu habe, nehme ich eine neue Episode zur Histaminintoleranz auf.

Du kennst jemanden, der oder die diese Episode hören sollte? Leite sie einfach weiter! Hast Du selbst eine Histaminintoleranz? Gerne kannst Du mir schreiben! Ich freue mich über einen Austausch.

Alles Liebe Viktoria

Bleib‘ so wie Du bist & wachse über Dich hinaus.

PS Ich bin überzeugt, dass Dankbarkeit der Schlüssel weg von einer Wahrnehmung eines Mangels, hinzu einer Wahrnehmung von Fülle ist

Foto: Privat // Haferbrei-Heidelbeerbrei (vertrage ich super gut) mit Matcha Latte (vertrage ich mäßig)

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