Persönliches // Entspannen leicht gemacht und wieder auf das Ziel fokussieren

einfach wohlfühlen_entspannen

Wünschst Du Dir manchmal Du könntest für einige Minuten ganz woanders sein, Kraft tanken, in kurzer Zeit um dann wieder voll durchstarten zu können? Dann habe ich eine gute Nachricht für Dich. Es geht!

Du weißt nicht wo Dir der Kopf steht, was Du zuerst zu tun sollst, Deine Gedanken drehen sich im Kreis und vor lauter Stress hast Du den Überblick verloren? Du läufst und läufst und erledigst alle Dinge, die Dir zugeworfen werden in einem rasanten Tempo. So richtig vorwärts kommst Du jedoch nicht.

Das Ziel? Dein Ziel?

Wie jetzt Ziel? Ich dachte es geht ums entspannen!? Moment. Woher kommt Anspannung überhaupt? Ich glaube Anspannung entsteht wenn wir auf der Stelle treten, Dinge tun die uns nicht voran bringen, die wir ja gar nicht tun wollen. Irgendwie sind wir da hineingeraten, haben einmal zu oft „JA“ gesagt obwohl wir „NEIN“ meinten.

Und jetzt? Ja, jetzt sind wir gestresst. Und wollen uns dringend entspannen. Und zwar jetzt. Sofort. Und gleich.

Geht es dir manchmal so? Dann ist es an der Zeit eine Pause einzulegen. Eine Pause nur für dich. Um dich auf das Wesentlich zu fokusieren, auf DEIN Ziel, um zu erkennen wo Du „NEIN“ sagen wirst. Einfach weil Du es dir wert bist.

Lieber ein ehrliches „NEIN“, als ein falsches „JA“

Es gibt viele angeleitete Entspannungsmöglichkeiten. Ob nun Meditation, Autogenes Training, ein Mini-Zen-Garten, Yoga oder Hypnose. All diese benötigen Hilfsmittel und geben vor wie, was, wann zu tun ist. Wenn es jedoch schnell und einfach gehen soll, dann ist es wichtig, dass du dir selbst helfen kannst.

Hilf dir selbst, dann kannst Du auch anderen (wieder) helfen

Ich habe für mich zwei Entspannungsmethoden entwickelt, die sehr schnell und einfach funktionieren. Diese teile ich nun mit dir. Vielleicht regen sie dich ja auch dazu an dir deine ganz persönliche Entspannungstechnik zu entwickeln.

Eine einfache Atemübung

For inner peace just breathe

Ob in der U-Bahn, oder am Arbeitsplatz diese Übung geht überall. Geht übrigens auch im Gehen. Kurz vom Arbeits- oder Lernplatz aufstehen oder eine Station, statt dem öffentlichen Verkehrsmittel zu weiter fahren, zu Fuß gehen.

  • Schließe deine Augen bzw. lenke deinen Blick nach innen.
  • Du nimmst die Umgebungsgeräusche wahr und sie stören dich nicht.
  • Atme drei Mal tief ein und aus.
  • Spüre wie dein Atem durch deinen ganzen Körper strömt.
  • Lege nun deine Hand auf die Stelle an der Du deine Atemzüge spürst.
  • Atme normal ein und aus. Zähle dabei deine Atemzüge, (eins beim Einatmen, zwei beim Ausatmen usw.).
  • Zähle jeweils bis 10, dann beginne von vorne.
  • Lasse Gedanken, die dabei aufkommen zu, stelle dir vor sie ziehen wie Autos oder Wolken vorüber. Solltest Du in Gedanken hängen bleiben so gib den Autos oder Wolken einen kleinen Schups.
  • Spüre deinen Körper. Scanne in Gedanken, von Scheitel bis zu den Zehen, deinen ganzen Körper und spüre dich.
  • Ohne dabei zu bewerten. Einfach nur spüren.
  • Erschaffe in Gedanken dein Ziel. Male es dir so genau wie möglich aus. Alles ist erlaubt, genauso wie es für dich passt.

Mache dies solange bis Du das Gefühl hast, dass es geht dir besser geht. Stell dir einen Wecker am Handy auf einige Minuten ein, wenn Du dir nur begrenzt Zeit nehmen kannst.

Eine ebenso einfache Entspannungsübung

Auch diese Übung geht überall und wenn Du erst gewohnt bist diese durchzuführen kannst Du sie auch ruck-zuck durchführen. Diese geht übrigens auch im Gehen, besonders gut, wenn tatsächlich Treppen hinuntersteigen kannst.

  • Schließe Deine Augen bzw. richte den Blick ins Innen und atme drei mal tief ein und aus.
  • Stell dir vor wie vor Deinem geistigen eine Stiege mit drei Treppen entsteht.
  • Jede dieser Treppen steht für tiefe Entspannung. Wenn Du sie in Deiner Vorstellung betritts entspannst Du dich mehr und mehr. Bei jedem Tritt auf die nächste Stufe bist Du viel entspannter als zu vor. Wenn Du auf der dritten Stufe angekommen bist Du so entspannt wie nie zuvor.
  • Stell dir dann vor wie Du einen Ort betritts, in dem Du alles hinzufügen kannst das Du brauchst und was Dir gefällt. Hast Du eine Situation zu meistern oder hast Du ein Ereignis, das in nächster Zeit ansteht mal es Dir aus. Jedes Detail genauso wie es für Dich angenehm ist.
  • Benutze dabei alle Deine Sinne. Was kannst Du hören, sehen, spüren, riechen oder schmecken?
  • Sobald Deine Situation oder Dein Ereignis für Dich sehr positiv ist, steige die Treppen wieder hinauf. Komme schließlich wieder ins Hier und Jetzt zurück.

Entspannung ist Übungssache

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass (angeleitete) Entspannungsreisen sehr tiefe Entspannung herbeiführen können. Ist der Zustand einer derart tiefen Entspannung erst einmal bekannt so kann dieser auch selbst sehr rasch herbeigeholt werden. Das bedarf, wie auch ein Muskel der wächst und wächst, regelmäßiger Übung. Verzage also nicht wenn du dich beim ersten (Selbst)Versuch noch nicht so sehr entspannt fühlst, wie du es erwünscht. Es ist wichtig dranzubleiben. Verändere dabei Kleinigkeiten.

Was mir noch wichtig ist

Einerseits: Bitte achte darauf, dass du nicht dauernd am Laufen und abarbeiten bist. Kennst du Dein Ziel, dann verfolge es. Kennst Du Dein Ziel (noch) nicht, dann werde Dir klar darüber.

Nicht der Weg ist das Ziel. Sondern das Ziel ist das Ziel

Andererseits: Probiere diese beiden Techniken tatsächlich aus. Finde deine eigene Entspannungstechnik, die es dir ermöglicht Kraft zu schöpfen und wieder auf dein Ziel fokussiert zu sein. Es macht Spaß neue Strategien zu probieren und wer weiß vielleicht fühlst du dich tatsächlich nachher besser. Und das ist ja wohl einen Versuch wert. 😉

Ich wünsche dir viel Erfolg für deine ganz persönlichen entspannten Momente.

Was machst du wenn es dir zu schnell, zu viel wird und du dein Überblick verloren hast? Hinterlasse einen Kommentar!

Fühl‘ dich einfach wohl,
Viktoria

PS Es darf auch mal einfach UND gut sein.

PPS Wenn du dich bis Ende August in den Newsletter einträgst – falls du es noch nicht getan hast -, erwartet dich im September das erste Special.

12 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Viktoria 😉

    Wie Recht du mit deinen Worten hast 😉
    Deine Entspannungstechniken kommen den meinen sehr nahe. Ich atme meistens einfach tief durch, schließe die Augen und positioniere mich „bequem“. Gerade, wenn ich keinen Spielraum für eine zehn- oder zwanzigminütige Session habe.
    Was mir noch wichtig ist: Es reicht meiner Meinung nach nicht aus 100 Sachbücher und Blogs zu dem Thema zu lesen und sich berieseln zu lassen. Machen! Machen! Machen! Und irgendwann gehen diese Entspannungstechniken wie von alleine. Siehe auch deine schöne Erklärung mit dem Muskel 😉

    Beste Grüße
    Alexander

    1. Hey Alex,

      Schön, dass du bereits weißt wie du am besten deinen Kopf frei bekommst.

      Tiiiiefe Entspannung beim Machen! Machen! Machen! 🙂
      Alles Liebe
      Viktoria

  2. Liebe Viktoria,

    herzlichen Dank für deinen tollen Artikel!
    Ich liebe Yoga und alle Formen der Entspannung, weil sie mir sofort Gelassenheit, inneren Frieden und Klarheit bringen.
    Dank dir wurde ich wieder daran erinnert, wie einfach und schnell man Ruhe in die Hektik des Alltags bringen kann.
    Kommt gerade wie gerufen 🙂

    Alles Liebe,
    Petra

  3. Hallo liebe Viktoria,

    tief durchatmen ist schon mal gut, das hilft mir, wenn ich vor lauter Aufgaben nicht mehr weiß, wo ich denn nun anfangen soll

    ich stehe dazu auch gerne auf und gehe ein wenig an der frischen Luft auf und ab, das hilft mir besonders, wenn ich Druck und Unruhe spüre

    die Gedanken an einen anderen Ort zu bringen und „virtuell“ meine Lieblingslaufstrecken im Wald entlangzuwandern hilft mir auch, kurzzeitig abzuschalten

    und nicht zu vergessen: meine Musik; wenn ich meinen Walkman aufsetze und meine Lieblingslieder höre, geht es gleich wieder entspannter zu
    und manchmal singe ich sogar leise vor mich hin, auch im Büro 😉

    lg Bettina

    1. Hallo Bettina,

      eine schöne Kombination: tief durchatmen, „Walking Meditation“, die „heilende“ Natur und Musik. 🙂

      Entspannte Grüße,
      Viktoria

  4. Liebe Viktoria,

    super Artikel zum Thema Entspannung. Das mache ich auch des Öfteren wenn ich unterwegs bin.
    Ich versuche meinen Klienten auch immer noch zusätzlich ein Entspannungsbild mitzugeben, auf das sie genau dieses Gefühl der Entspannung, das du oben so treffend beschrieben hast, mitzugeben, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass viele Menschen am liebsten in Bildern denken, die ihnen Gefühle offerieren und sie in ihnen hervorrufen 😀

    LG

    Johannes

  5. Liebe Viktoria,
    ich arbeite zur Zeit recht viel – mit viel Spaß und Freude. Aber Entspannung muss auch sein. Daher achte ich bereits verstärkt auf Pausen und wohlfühl-Zeit. Deine Entspannungsübungen werde ich auch mal ausprobieren.
    Besten Dank für die Tipps,
    Andrea

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