#30TDC | Impuls 4: Dankbarkeit, für das was ist, kultivieren

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Wann hast Du Dir das letzte Mal Zeit für eine gründliche Reinigung Deiner Wohnung genommen? Wann hast Du Dir das letzte Mal Zeit genommen etwas zu reparieren oder instandzusetzen? Dafür fehlt Dir die Zeit oder Motivation? Wie wäre es wenn Du mit nur einem Gedanken von einem Gefühl des Mangels hinzu einem Gefühl der Fülle kämst? Eine Reinigung mit klarem, frischem Wasser kann nicht nur ein Ritual zur Kultivierung von Dankbankkeit für den eigenen Wohnraum, sondern auch für Deinen Alltag, sein.

Wir wohnen in unseren vier Wänden oft nur so vor uns hin. Stehen morgens auf, hetzen in die Arbeit, kommen abends wieder heim, essen was und gehen als bald wieder zu Bett. Am Wochenende rufen lästigen Pflichten, das Aufräumen und Putzen, Reparieren und Instandsetzen. Manchmal zwickt es wo und wir wissen gar nicht genau wo dieses Gefühl herkommt. Wir schauen nur ab und zu in unserem Wohnraum vorbei, geschweige denn, dass wir regelmäßig genau hin schauen. Wir nehmen uns manchmal zu wenig Zeit den Wohnraum richtig wahrzunehmen.

Wenn Du die beiden ersten Impulse (Impuls #1 und Impuls #2 findest Du hier) gelesen hast, konntest Du bereits nicht nur wahrnehmen, was Dir richtig gut tut & gefällt, sondern auch, dass es Dinge in Deinem Wohnraum gibt, die Du nicht verändern kannst. Vielleicht ist es die Lage, oder die Nachbarn, die Du durch die Wände hörst. Eventuell ist ein Raum zu dunkel, zu groß, zu klein.

Inspiration #4

Was es auch ist, alles darf genau so sein, wie es ist. Auch wenn Du einen Widerstand spürst, ist es genau so wie Du es derzeit für Deinen Weg brauchst.

Deshalb dreht sich dieser Impuls um jene Bereiche, die für Dich nicht so stimmig sind, die Du derzeit jedoch nicht verändern kannst. Sowie auch um jene Bereiche, die Du bisher gemieden hast. Mangels Zeit oder Motivation. Das kann der Kühlschrank sein, der schon länger nicht mehr gewischt wurde. Oder ein anderer Teil Deiner Wohnung, der aus Deinem Fokus gerutscht ist. Bringen diesen Faktoren Deiner Wohnung Dankbarkeit aus der tiefen Deines Herzens entgegen.

Aktiv kannst Du diese Bereiche reinigen, aufräumen oder instandsetzen. Während Du dies tust, sei dankbar dafür, dass es so ist wie es ist. Sei während diesen Tätigkeiten ganz achtsam bei jeden Handgriff, den Du machst. Gerade bei einer Reinigung lässt sich das am besten versinnbildlichen. Du gießt klares, frisches Wasser ein, tauchst das Reinigungstuch hinein und wischt damit all das ab was Dir im Wege zu purer Dankbarkeit steht. Das klare, frische Wasser zieht sich wie ein Film über den Bereich und lässt diesen in neuem Glanz erstrahlen.

Passiver kannst Du das auch unter der Dusche praktizieren. Denke an jene Faktoren Deines Wohnraumes, die Du als störend wahrgenommen hast, und wasche mit klarem, frischem Wasser all Deine Widerstände und Abneigungen ab. Das Wasser aus purer Dankbarkeit legt sich über Deine Haut und fließt über in Dein Herz. Dann kannst Du wahrnehmen wie sich die Dankbarkeit, welche von Deinem Herz herausströmt und mit der Dankbarkeit von außen verbindet und verstärkt.

Wozu ist das gut?

Unser Wohnraum ist, nach unserer eigentlichen Haut und unserer Kleidung, unsere dritte Haut. So wie wir mit diesem umgehen, kann sich das auch auf unser Leben übertragen. Manchmal dürfen wir uns Aufgaben stellen, die wir nicht so gerne mögen. Wir können es uns schwer machen, in dem wir eine unliebsame Gegegebenheiten und Pflichten schlecht reden und denken. Das führt dazu, dass es uns zweimal schlecht gehen. Die bessere Variante ist jedoch die Kultivierung von Dankbarkeit. Der Effekt davon ist… Probiere es einfach mal aus! Es lohnt sich. 🙂

Fazit: Dankbarkeit im Alltag leben

Ich finde, dass wir am einfachsten von einem Gefühl des Mangels, zu einem Gefühl der Fülle kommen, in dem wir dankbar dafür sind was ist. Es geht gar nicht darum alles zu mögen was ist, oder alles – auf Biegen und Brechen – zum Positven zu wenden, sondern um pure Dankbarkeit. Das bedeutet, dass wir alles was uns begegnet wertschätzen dürfen. Auch wenn es uns auf den ersten Blick nicht gefällt – und eventuell auch am zweiten nicht – ist es wichtig „Danke“ zu sagen. Alles was ist lehrt uns etwas und ist daher ein großes Geschenk.

Die Visualierung mit dem klaren, frischen Wasser lässt sich auf alle Bereiche Deines Lebens, nicht nur auf die Deines Wohnraumes, übertragen. Ich wünsche Dir wunder-volle Erfahrungen damit. <3

Ich wünsche Dir einen Tag voller Fülle & bis zum nächsten Impuls!

Von Herzen,

Deine Viktoria

PS Falls Du Lust und Bedarf hast Deine Wohnung zu entrümplen, dann bist Du in der Facebook Gruppe #30TageDeclutterChallenge in bester Gesellschaft. Über dreißig Tage wird der gesamte Haushalt einmal auf den Kopf gestellt, um in Summe (und mindestens) 465 Gegenstände entlarvt zu haben, von denen Du Dich trennen möchtest. Das klingt auf den ersten Blick sehr, sehr viel, jedoch kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass es, erst einmal angefangen, doch einfacher ist, als gedacht. Wie das genau funktioniert erfährst Du hier.

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