Wohnen | Tag 6 – Weniger Krempel haben & weniger Miete zahlen

#30TageDC #6 - Bilder für IG

Das Entrümpeln der WG-Küche ist eine Never Ending Story. Jedes Mal wenn ich wieder einen genaueren Blick in die Küchenschränke wage, entdecke ich neuen Krempel. Wie wenig bräuchte ich wirklich? Und wie viele Miete würde ich folglich sparen?

Wie viele Dinge braucht es um eine „funktionsfähige“ Küche zu haben?

Schon seit einigen Monaten spülen wir unser Geschirr von Hand. Der Geschirrspüler ist des Spülens müde geworden und niemand von uns war motiviert genug, um sich um die Repartur zu kümmern. Ich emfinde das Spülen mittlerweilen richtig meditativ.

Wenn ich den Geschirrspüler nun so betrachte, denke ich mir, wie viel Stellplatz er benötigt. In Wahrheit zahle ich, um meinen Geschirrpüler abzustellen, für fast einen Quadratmeter, Miete. Ich sehe mich als um, und mir wirklich klar, dass ich mindestens ein Drittel der Sachen in der Küche nicht brauche, die wir alle drei nicht brauchen. Das bedeutet weiter also, dass ich auch mindestens ein Drittel der Schränke, der Stellfläche für die Schränke nicht benötige. In Folge könnte auch die Küche kleiner sein und die Miete würde sich reduzieren.

Das bedeute also, um so weniger Kram ich habe, umso kleiner könnte meine Wohnung sein und umso weniger Miete würde ich bezahlen.

In weiterer Folge bedeutet das auch, dass alle Wohnungen kleiner sein könnten. Weniger Fläche wäre zubebaut bzw. es würden weniger Neubauten auf einstigen Grünflächen entstehen.

Wien ist die schnellstwachsende Stadt Europas, 2029 werden 2 Millionen Menschen hier zu Hause sein. Das war um 1900 schon einmal so, doch auf wesentlich kleinerer Fläche.

Ein interessanter Gedanke, der mir in meiner Küche noch kommt, ist, dass wir unsere Natur, gegen Wohnfläche, zum Abstellen unseres Krempels tauschen. „Wie lange das wohl noch gut geht?“, denke ich mir, bevor ich auf „Veröffentlichen“ des Artikels klicke.

#30TageDC #5 - Bilder für IG

von Herzen,
Viktoria

PS Minimalismus bedeutet für mich mir die Frage, nach dem was ich im Leben wirklich-wirklich brauche, zu stellen.

Zum Mitmachen, Inspirieren lassen oder entrümpelten Sachen ein neues Zuhause geben: #30TageChallenge Facebook Gruppe

Quelle: https://wien1x1.at/site/wien-waechst-am-weg-zur-europaeischen-metropole/

5 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Viktoria,

    oh ja – gerade in der Küche entdeckt man so viele Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht und fragt sich, wie zum Teufel sie eigentlich dorthin gelangen konnten. Ich habe dort auch ordentlich ausgemistet und fühle mich seitdem viel besser, weil ich weiß, dass alle Dinge, die ich dort habe, wirklich genutzt werden. Außer die Spülmaschine – wir haben aktuell so wenig Geschirr, dass sich das Anschalten gar nicht lohnen und viel zu viel Energie fressen würde. Da kann ich das schnell per Hand spülen und gut ist – das ist außerdem wirklich viel meditativer. 🙂

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deiner Challenge!

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Hallo Jenni,

      Jaa, das denke ich mir auch. In der WG kommt da echt einiges zusammen. Cool, dass du auch keine Spülmaschine benutzt & es auch meditativ empfindest. 😉

      Danke dir! 🙂

      Alles Liebe,
      Viktoria

  2. ich hatte auch lange keinen Geschirrspüler, seit allerdings mein Freund kocht, brauche ich den schon, denn das ganze Zeug per Hand waschen? nö, kein Bedarf
    und außerdem ist die Arbeitsplatte drüber für ihn auch unerlässlich

    die Nerven, die mich sein Gefluche in der kleinen Küche in meiner letzten Wohnung kosteten, möchte ich nicht mehr haben – also das Fluchen, nicht die Nerven 😉

    ich brauche auch keine allzu große Wohnung, aber Zustände wie anderswo, wo Menschen in „Schuhschalchteln“ wohnen, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen

    lg Bettina

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